Allemannia Newsletter


Empfange HTML?

Home > Jung-Allemannia > Kindertrainer > Jonas Donner

Jonas Donner

Jonas Donner Felix Niemeyer: Hallo Jonas, Du hast im Oktober 2004 das Kindertraining übernommen, wie kam es dazu?

Jonas : Nach ca. 2 Jahren ließ ich mich mal wieder im Club blicken, um mal zu schauen, was sich den so getan hat. Grade wollte ich wieder nach Hause gehen, da sprach mich Tim Schönberg, unser Juniorentrainer, an und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte Kindertrainer zu werden- es werde dringend einer gesucht.

Da ich schon Trainer werden wollte, als ich noch selber in der Kindergruppe ruderte und ich sowieso grade auf Jobsuche war, musste ich nicht all zu lang überlegen.

Ein paar Tage später, es war mein 19. Geburtstag und ich hatte grade meinen Führerschein bestanden, rief mich Marcus Schwarzrock, unser Sportlicher Leiter, an und wollte mit mir alles Weitere im Club besprechen… war ein recht guter Tag für mich.

Felix: Jetzt hast Du die Gruppe seit einem Monat trainiert, welche Eindrücke hast Du gewonnen?

Jonas: Ich habe den Eindruck, dass in der Gruppe eine Menge Potenzial steckt, das für die nächste Saison nur geweckt werden muss, damit die Jungs dann auch zum Bundeswettbewerb fahren können- das war für mich in dem Alter immer das Ziel aller Ziele.

Was die Harmonie in der Gruppe angeht, ist mir aufgefallen, dass alle sehr gut miteinander auskommen und Kinder, die jetzt im Sommer frisch dazu gekommen sind, werden freudig aufgenommen und nicht ausgegrenzt- der Teamgeist ist sehr gut ausgeprägt bei den Jungs.

Felix: Du kommst ja aus dem Leistungssport, welche neuen Situationen und Herausforderungen gab es?

Jonas: Man merkt vielleicht etwas, dass Erfolge für mich sehr wichtig sind- das ist so die "Schwierigkeit", die ich im Moment habe und die ich aus dem Leistungssport mitgenommen habe.

Obwohl Erfolge natürlich wichtig sind, sollte eher der Spaß im Vordergrund stehen und die Lust auf Bewegung. Die Herausforderung für mich ist es nun, alles zu kombinieren und so einen guten Weg zu finden den Kinder den Spaß an der Bewegung, speziell im Rudern zu vermittlen.

Felix: Dann wünsche ich Dir von Alsterspiegelseite alles Gute und danke Dir für das Interview.

Interessant