Über die Allemannia

Der Club

Der Ruder-Club "Allemannia von 1866" (RC Allemannia) gehört zu den größten und traditionsreichsten Ruderclubs in Hamburg. Der Club hat derzeit mehr als 700 Mitglieder (Stand: Januar 2017). Die Mitgliedschaft ist nach Tradition nur Männern vorbehalten. Kinder und Jugendliche sind in der "Jung-Allemannia" organisiert. Im Rahmen des Betriebssports (u. a. Mercedes Benz, Haspa, P&C, Hapag-Lloyd, Ebner & Stolz, Allianz  )  trainieren Männer und Frauen gemeinsam. Der RC Allemannia bietet ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten und Begegnungen.

 

Das Bootshaus

Im Erdgeschoss des Clubhauses befinden sich Bootshallen, Umkleiden, Hantelraum, Fitnessraum (mit Ruder- und Fahrradergo und Kasten) und die Werkstatt. Im Obergeschoss befindet sich die Gastronomie.

 

Gastronomie

Wo die Mannschaft nach dem Training zusammen kommt...
Wo die Mannschaft nach dem Training zusammen kommt...

Hamburg von seiner schönsten Seite: Die Räumlichkeiten im ersten Stock bieten einen wunderbaren Ausblick auf die Alster und die Hamburger Innenstadt.

 

Ob drinnen im Clubraum beziehungsweise im großen Veranstaltungssaal oder draußen auf der großen Terrasse. Ob morgens zum Frühstück (Di, Do, Sa) oder Abends zum Sonnenuntergang (Mo, Di, Mi, Fr): hier kehrt man gerne ein!

 

Die Räumlichkeiten können am Wochenende für Feiern und Veranstaltungen gebucht werden. Da wird jede Feier zu einem unvergesslichen Ereignis. Unser Gastromie-Partner ist Brunckhorst Catering. Interesse? Mehr Informationen gibt es unter www.alsterlounge.com

 

Geschichte

Das Bootshaus früher
Das Bootshaus früher

Der Ruder-Club "Allemannia von 1866" gehört zu den größten und traditionsreichsten Rudervereinen in Hamburg, der Wiege des deutschen Rudersports. Lange schon bevor die ersten Vereine in anderen Sportarten gegründet wurden, pflegte man Rudersport in verschiedenen Clubs, die immer auch mit im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt standen. Einer dieser Ruderclubs war der Ruder-Club "Emilie", aus dem die Allemannia durch Abspaltung einiger Mitglieder hervorging, nachdem diese sich mit ihrem Vorstand wegen offensichtlich unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten über den Ankauf rennfähiger Boote überworfen hatten. Denn auch damals schon bildete der Wettkampf auf Regatten, die noch in einem Dreieckskurs von mehreren Kilometer Länge (heutiger internationaler Standard 2000 Meter auf gerader Strecke) auf der Außenalster ausgetragen wurden und immer ein sportliches Großereignis mit viel Publikum darstellten, ein herausragendes Betätigungsfeld im Rudersport. Gerudert wurde seinerzeit vorzugsweise in Sechser- und Zehner-Gigs und Wherry-Booten ohne Rollsitze.

Der Hapag-Dampfer Allemannia
Der Hapag-Dampfer Allemannia

Die Namen der elf Gründungsmitglieder werden noch heute im Clubverzeichnis geführt. Auf der Suche nach einem geeigneten Namen stießen sie auf den erst vor kurzem in Dienst gestellten Hapag-Dampfer "Allemannia" (oder "Alemannia" - die genaue Schreibweise ist nicht überliefert), der gerade im Hamburger Hafen lag und dessen Name ihnen im Zusammenhang mit der aufstrebenden Reederei und dem rasch anwachsenden Welthandel auch für den neuen Club symbolträchtig erschien. Allerdings sollte es noch geraume Zeit dauern, bis man sich ein eigenes Domizil leisten konnte. Vorläufig wurden die Boote in angemieteten Schuppen oder auf Grundstücken befreundeter Gönner gelagert, um dann kurz nach der Jahrhundertwende im Bootshaus des NRV am Ferdinandstor zusammen mit einigen anderen Clubs Unterschlupf zu finden. Der Traum vom eigenen Bootshaus erfüllte sich erst 1923, ebenfalls am Ferdinandstor. Aber schon zwanzig Jahre später war er ausgeträumt:

 

In den Bombennächten des Juli 1943 versank das Haus samt aller Boote in Schutt und Asche. Nach einer vorübergehenden recht beengten Unterkunft am Lattenkamp konnte dann 1954 das neue Bootshaus auf der Gurlittinsel, einer der schönsten Stellen am Ostufer der Außenalster, eingeweiht werden.

 

Aktuelles Wetter

alsteruferwetter auf www.alsterwetter.de
Quelle: alsterwetter.de